Unsere Leistungen

Dieser spezielle Fußbodenaufbau als Untergrund für Fußbodenbeläge wird von uns direkt vor Ort aus Teilen fester und flüssiger Baustoffe (Estrichmörtel) hergestellt, aufgetragen, abgezogen, geglättet oder abgerieben. In einer oder in mehreren Schichten kann er direkt auf die Unterkonstruktion mit oder ohne Verbund oder auf einer zwischenliegenden Trenn- oder Dämmschicht aufgebracht werden.
 

Je nach Art und Ausführung, dem Zusatz unterschiedlicher Bindemittel (zum Beispiel Zement), Faserbewehrungen ( zum Beispiel Glasfaser) oder verschiedener Konstruktionsarten (zum Beispiel „schwimmender Estrich“ bzw. „Heizestrich“) ist Estrich:

 

  • optimaler Untergrund für alle Arten von Fußbodenblägen
  • unmittelbar fertig nutzbarer Boden (Sichtestrich/Nutzestrich)
  • Ausgleichs-Untergrund, um Höhenunterschiede auszugleichen (Füll- und Ausgleichsstoff)
  • Lastverteilungsschicht (unter der sich Heizungen, Wärme- und Schalldämmungen befinden können)

 

Der Estrich kann im Anschluss beispielsweise gegen Feuchtigkeit versiegelt, beschichtet, imprägniert oder verdichtet werden.

 

Eine Auswahl unserer Leistungen:

  • Klassische Estricharbeiten: Heizestriche, Verbundestriche, schwimmende Estriche
  • Zusätzliche Betonarbeiten: Streifenfundamente, Bodenplatten, Balkone, Wege für Haus und Garten, Estriche für Terrassen, Garagen, Pavillons, Fundamente für Schwimmbecken/Swimmingpools ...

Schwimmende Estriche liegen auf einer durch Herstellerangaben dafür ausdrücklich geeigneten und genügend belastbaren Trittschalldämmplatte oder wärmedämmenden Schicht aus Mineralfasern, Kunststoffen oder natürlichen Dämmstoffen. Der Dämmstoff wird lückenlos ausgelegt, der Rand mit speziellen Randdämmstreifen ausgebildet. Damit das Mörtelwasser den Dämmstoff nicht durchfeuchtet, wird er mit einer Kunststoffolie abgedeckt. Der Dämmstoff sollte nur auf Bohlen begangen werden, weil er hohe punktförmige Belastungen nicht aushält. Der Arbeitsablauf ist ähnlich wie bei Verbundestrichen.

 

Der Estrich sollte mindestens 4 cm dick sein. Bei zu erwartenden höheren Belastungen kann man etwa auf halber Höhe ein Estrichgitter einbringen, das an den Stößen etwa 10 cm überlappt. Schützen Sie Estriche vor direkter Sonnenbestrahlung und Zugluft, im Freien auch vor Regen und Frost. Halten Sie den Estrich beispielsweise durch Abdecken mit Folie feucht. Sie können den Estrich auf Bohlen nach einigen Tagen begehen. Zur vollständigen Aushärtung benötigt er bis zu vier Wochen.

Diese Fundamentart ist streifenartig ausgebildet. Auf dem Fundament steht die Wand oder liegt eine dünne, statisch nicht tragende Bodenplatte (z. B. die Kellerbodenplatte) auf. Das Streifenfundament überträgt die Lasten aus den aufstehenden Wänden oder Pfeilern ins Erdreich.

 

Um eine größere Lastverteilungsfläche zwischen Wand und Erdreich zu erreichen, wird das Streifenfundament in der Regel breiter als die aufstehende Wand bzw. Stütze ausgeführt. Die erforderliche Fundamentbreite, die Betongüte und die aus statischen Gründen erforderliche Bewehrung werden in einer statischen Berechnung ermittelt.

Der Aufbau eines Estrichs mit Fußbodenheizung richtet sich in erster Linie nach der Art der Heizung - entweder Warmwasser- oder Elektro-Fußbodenheizung. Die wärmeabgebenden Heizelemente können entweder im Estrich, darunter oder im Ausgleichsestrich angeordnet werden. Der Estrich ist als schwimmender Estrich herzustellen. Die Schichtdicke beträgt bei der Warmwasser-Fußbodenheizung (je nach Lage und Dicke der Heizrohre) 45 bis 70 mm. Für die Elektroheizung sind Estriche von 80 bis 100 mm Stärke erforderlich. Vor dem Estricheinbau sind die Heizungsrohre dauerhaft zu fixieren.

Um Temperaturunterschiede an der Fußbodenoberfläche zu vermeiden, sind die Heizungsrohre möglichst dicht zu verlegen. Um eine Rissbildung zu verhindern und die erforderliche Austrocknung nach der Bauphase sicherzustellen, ist der Estrich vor dem Verlegen des Bodenbelags schrittweise aufzuheizen. Dämmschichten über Elektro-Fußbodenheizungen müssen bis 100 °C beständig sein. über Feuchträumen sind unter den Dämmstoffschichten zusätzlich Dampfsperren erforderlich.

Verbundestriche liegen unmittelbar auf dem tragenden Untergrund wie Betondecken, Gasbetonboden oder Ziegeldecken. Verbundestriche finden dort Verwendung, wo ein abriebfester Nutzboden gefordert wird. Der Estrich wird auf bereits vorhandenem Unterboden oder als homogener Verbund in einer Stärke von mindestens 3,5 cm auf dem Unterboden aufgebracht. Zuvor müssen alle Mörtel-, Farb- und Bauschuttreste auf der Rohdecke mit Hammer, Spachtel und Besen sorgfältig entfernt werden, damit genügend Haftung erreicht wird. Die Oberfläche muss so eben sein, dass überall die Mindestdicke erreicht wird.

Ist dagegen eine Betonoberfläche, auf die der Estrich aufgetragen werden soll sehr glatt, dann empfiehlt sich vorab der Auftrag eines geeigneten Haftmittels.

Die Hofeinfahrt bzw. die Wege zum Haus oder Garten werden oft vernachlässigt bei Pflege und Instandhaltung des Hauses. Dabei fungieren Wege gewissermaßen als Visitenkarte jedes Hauses. Wir planen mit Ihnen und versuchen Ihre persönliche Vorstellung detailgetreu umzusetzen.

Estriche auf Balkonen und Dachterrassen unterliegen speziellen Beanspruchungen. Zum Einsatz kommen zementgebundene Estriche. Calciumsulfatbindemittel sind wegen ihrer Feuchtigkeitsempfindlichkeit ausgeschlossen. Asphaltestriche können unter hohen Temperaturen im Sommer erweichen und eignen sich daher ebenfalls nicht.